Konzern    Übersicht    Drucken    Schriftgröße
Suche

Sie sind hier  Huntington-Zentrum  Überblick

Huntington-Zentrum: Überblick

Die erstmals 1872 von dem amerikanischen Arzt Dr. George Huntington beschriebene Huntington-Erkrankung ist eine relativ seltene Erkrankung. Sie tritt nach Schätzungen mit einer Häufigkeit von etwa 1:10 000 (Huntington-Kurier 3/99, S. 8) auf. Bei dieser Häufigkeitsrate muss von etwa 6000 bis 8000 Betroffenen in der Bundesrepublik ausgegangen werden. Für den süddeutschen Raum (Einzugsgebiet Bayern, Baden-Württemberg, Thüringen, Sachsen, teilweise Hessen und Sachsen-Anhalt) bietet die 20-Betten-Station des Huntington-Zentrum an der Klinik Taufkirchen (Vils) mit einem Erfahrungsschatz von über 18 Jahren die nächstgelegene spezialisierte Behandlungsstätte der Huntington-Erkrankung. 

Taufkirchen (Vils) liegt ca. 50 km nordöstlich von München an der Bundesstraße B 388, ca. 20 km von Erding bzw. von Landshut (B 15) entfernt. Die Anfahrt zur Klinik ist im Ort ausgeschildert. Die rollstuhlgerecht ausgestattete Station N1 liegt mit direktem Zugang zum Park im Erdgeschoss eines Krankenhausgebäudes (Haus 8) auf dem parkähnlichen Gelände des Isar-Amper-Klinikums - Klinik Taufkirchen (Vils), das durch ein Wasserschloss geprägt wird. Das Haus beherbergt im ersten und zweiten Stock gerontopsychiatrische Stationen.

Die Unterbringung der Patientinnen und Patienten erfolgt in 1- oder 3-Bettzimmern, die mit eigenen Waschgelegenheiten und Toiletten ausgestattet sind. Zwei Zimmer bilden den Wachbereich für überwachungsbedürftige Patientinnen und Patienten, wovon eines speziell für motorisch sehr unruhige abgepolstert ist. Für die Patientinnen und Patienten gibt es einen Wohnsaal mit Essbereich und Fernseher sowie ein separates Raucherzimmer. Auf Anfrage und in Absprache mit den niedergelassenen behandelnden Ärztinnen und Ärzten beraten wir gerne im Vorfeld der Beantragung von Kostenübernahmen bei der zuständigen Krankenkasse.

Die Klinik Taufkirchen (Vils) verfügt als Zusatzangebot über eine Institutsambulanz zur Beratung von ambulanten Patientinnen und Patienten aus der näheren und weiteren Umgebung. Angesichts der Seltenheit der Erkrankung werden für die an der Weiterversorgung beteiligten Einrichtungen Hospitationsmöglichkeiten eingeräumt und auch externe Fortbildungen angeboten. 

 

Startseite